"Berge, Bön und Buttertee. Reise ins Tibet der Frauen" ist mein erstes Reisebuch: die authentische Schilderung unseres Abenteurtrips nach Tibet, den meine Partnerin und ich 2011 im Rahmen unseres Sabbatjahres unternommen haben. Ich möchte mit diesem Reisebericht insbesondere Frauen ermutigen, dieses weltweit bekannte Land auf dem Dach der Welt zu erkunden und Anregungen geben, dabei etwas genauer hinzuschauen. Dieses Buch ist (vermutlich) einer der ersten deutschsprachigen Reiseberichte eines lesbischen Frauenpaares. Es stellt den zahlreichen Heldengeschichten, die sich um den Himalaya ranken, die weibliche Perspektive auf Kultur, Gesellschaft, Politik, auf Land und Leute entgegen. In separaten Kastentexten werden verschiedene Frauenaspekte vertieft: der Mount Evererst alias Muttergöttin Qomolangma, die einstmals matriarchale Brüderehe, Buddhismus und Frauen, See- und Berg-Göttinnen der alten Bön-Religion, etc.


Lesungen, Diashows, Vorträge

Skala Eressos, Lesbos 7. September 2015, 12 Uhr in der Community Hall, "Powerful Goddesses, Poor Women? – A Lesbian Adventure Trip to Tibet" High mountains, prayerflags and butterlamps, the Dalai Lama, the Chinese occupation and the oppression of Buddhism… These are our pictures of Tibet. Journalist Elke Amberg and her partner Gabi Schröder had a view on the other face of Tibet: The current situation of women, women’s culture and the big variety of archaic goddesses. – The highest mountain Mount Everest turned out to be Qomolangma, the residence of the mothergoddess of the universe. They learned about the lake- and mountain-goddesses of the old Bon-Religion that existed long before Buddhism came to Tibet. With their female tourguide they travelled regions where the “brother-marriage”, that is supposed to be a relict of a former matriarchy society, is still common. Finally they circumambulated together with pilgrims the for Buddhists most holy Mount Kailash. - Diashow und Vortrag im Rahmen des International Eressos Women's Festival 2015 von 5.9. bis 19.9.2015. > Festival-Homepage > Festival auf Facebook

München, EineWeltHaus Samstag, den 26. September 2015 um 18 Uhr: Kurze Lesung im Rahmen des LiteraturWeltmarktes. Elke Amberg ist von ca. 15 bis 20 Uhr vor Ort zur Präsentation, zum Verkauf und zum Signieren des Buches. Der LiteraturWeltmarkt mit weiteren Lesungen und der Präsentation von über 1000 Büchern zur "anderen Hälfte der Weltliteratur" des Modernen Antiquariats "Eine Welt Magdeburg" findet im großen Saal 01 und im Foyer des EineWeltHauses in der Schwanthalerstraße 80 statt. Öffnungszeiten: Sa. 26.9. 10-22 Uhr,  So. 27.9. 10-15 Uhr. > Veranstaltungshinweis EineWeltHaus

München, Kofra (Kommunikationszentrum für Frauen zur Arbeits- und Lebenssituation) Mittwoch, den 2. Dezember 2015. Exklusive Lesung mit Diashow für die Hikedykes (Outdoorgruppe für Lesben) > Infos zu der Gruppe unter: www.hikedykes.de

Pöcking, Literaturcafé Waschhäusl Freitag, den 15. Januar 2016, 19.30 Uhr, Lesung mit Diashow. > www.literaturcafe-waschhäusl.de

München, Kofra (Kommunikationszentrum für Frauen zur Arbeits- und Lebenssituation) Montag, den 25. Januar 2016, 19 Uhr, Lesung mit Diashow. Eintritt: 7 Euro (5 Euro ermäßigt) > www.kofra.de

Geretsried, Stadtbibiliothek in Kooperation mit Volkshochschule Donnerstag, den 18. Februar 2016, 19.30 Uhr, Lesung mit Diashow in der Stadtbibliothek Geretsried, Adalbert-Stifter-Straße 13, 82538 Geretsried. Eintritt: Kostenlos. Zur Ankündigung:> www.vhs-geretsried.de

Halle, nt-Café Freitag, den 19. Februar 2016, 19 Uhr > Veranstalterin: dornrosa e.V. / Frauenzentrum Weiberwirtschaft > Veranstaltungsort: nt-Café

München, mvhs Münchner Volkshochschule, Sonntag, den 13. März 2016 um 18 Uhr. "Berge, Bön und Buttertee. Abenteuertrip durchs Tibet der Frauen" Mit Rucksack und Jeep, mit Yaks und verordneter Reiseleiterin geht es über 5000 Meter hohe Pässe, von Lhasa über den See Namtso, zum Everest-Basecamp und weit in den Westen zum heiligen Berg Kailash. In ihrer lebendigen Lesung aus ihrem Reisebuch "Berge, Bön und Buttertee" führt uns Elke Amberg in das unbekannte und archaische Tibet: Der Mount Everest als Göttin Qomolangma, die alte Bön-Religion mit ihren See- und Berggöttinnen, die ehemals matriarchale Brüderehe, der heilige Berg Kailash mit der buddhistischen Göttin Tara als Wächterin. - Kursnummer: C183740 – Digitale Bildpräsentation, Ort: Kulturzentrum Gasteig, Rosenheimer Str. 5, Sonntag, den 13. März 2016 von 18.00 bis 20.00 Uhr, Eintritt: 9.– Euro, Restkarten vor Ort, auch mit MVHS-Card, barrierefreier Zugang. Ankündigung:> www.mvhs.de

München, SUB Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum, Freitag, den 8. April, 19.30 Uhr, Lesung und Diashow auf Einladung des Gay Outdoor Clubs, Müllerstraße 14, Eintritt: 8,- Euro, Info zum Veranstaltungsort: > www.subonline.de Info zum Veranstalter: > www.gocmuenchen.de

Ulm, vh Ulmer Volkshochschule, Mittwoch, den 13. April 2016, 17 Uhr, Kornhauspl. 5, 89073 Ulm, Einsteinhaus, Unterer Saal, Eintritt: 5 Euro/4 Euro. Anmeldung nicht nötig. Zur Ankündigung > www.vh-ulm.de

Stuttgart, Kulturzentrum und Café SARAH Freitag, der 15. April 2016, 20 Uhr, Abenteuertrip durchs Tibet der Frauen. Gebetsfahnen und Butterlampen, alte Mönche und weiße Schneegipfel. – Tibet ist ein Fixpunkt westlicher Wunschfantasien. Die Friedensbotschaft des Dalai Lama und des Buddhismus bietet immer mehr westlichen Frauen (und Männern) eine Alternative zur einengenden christlichen Religiosität. Doch was haben unsere Wünsche mit der Lebensrealität dieses Landes auf dem Dach der Welt zu tun?
Elke Amberg und ihre Partnerin waren in ihrem Sabbatjahr zehn Monate auf Weltreise, mit Tibet als Höhepunkt. Ihre Rucksackreise zu Fuß und mit Jeep, mit Yaks und verordneter Reiseleiterin führt sie über 5000 Meter hohe Pässe, von der Hauptstadt Lhasa, über den See Namtso, zum Mount- Everest-Basecamp und weit in den Westen bis zum heiligen Berg Kailash.
Die lebendig erzählte Reisereportage ist eine der ersten Reiseberichte aus der Perspektive eines Lesbenpaares - und sie ist der Versuch, sich dem Tibet der Frauen anzunähern: In welcher Situation leben tibetische Frauen heute? Wie geht es den Frauen im Buddhismus? Wir lernen das unbekannte und archaische Tibet kennen, der Mount Everest als Göttin Qomolangma, die vorbuddhitische Bön- Religion mit ihren machtvollen See- und Berggöttinnen, die ehemals matriarchale Brüderehe, der heilige Berg Kailash mit der buddhistischen Göttin Tara als Wächterin. Eintritt: 7 € /Ermäßigt: 5 € > www.das-sarah.de

Ulm, Frauentreff Samstag, den 16. April 2016, 18 Uhr, Frauentreff Ulm e. V., Hinter dem Brot 9, 89073 Ulm > www.frauentreff-ulm.de

St. Gallen (Schweiz), Frauenpavillon Freitag, den 24. Juni 2016, 19 Uhr Einlass, 19.30 Beginn. Lesung mit Diashow und kleinem Imbiß im Rahmen des Kulturprojektes Frauenpavillon im Stadtpark. Infos unter Frauenpavillon > Programm > www.frauenpavillon.ch > Ankündigung im St. Gallener Tagblatt

München, mvhs Münchner Volkshochschule, Dienstag, den 25. Oktober 2016 um 18 Uhr, Ort: Gasteig Kulturzentrum, Rosenheimer Str. 5. (Info folgt) > www.mvhs.de

Nürnberg, Fliederlich (Schwul-lesbisches Zentrum), Freitag, den 28. Oktober (Entfällt! Bzw. wird aufgrund organisatorischer Schwierigkeiten verschoben. Bitte neuen Termin bei Fliederlich e.V. erfragen.) > www.fliederlich.de

Schwäbisch-Hall, Frauenzentrum Schwäbisch Hall e.V., Mittwoch, den 9. November, 20 Uhr, Schlachtsaal, Altes Schlachthaus, Hallstraße 9. Info: > www.frauenzentrum-sha.de

Haßloch (Pfalz), Kultur im Viereck, Donnerstag, den 10. November 2016, 19.30 Uhr im Rahmen der Frauenkulturtage, Ort: Kultur im Viereck, Gillergasse 14. (Info folgt) > www.kultur-im-viereck.de

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Rezensionen und Interviews

Brennpunkt Tibet Ausgabe 3 / 2016, Lesetipp von Iris Fricke (S. 31): "Lebendig, humorvoll, aber auch kritisch, beschreibt die Autorin die großen und kleinen Hindernisse, die wohl zu einer Tibetreise gehören: Vorschriften, willkürlich erlassene Einreiseverbote, die Höhenkrankheit und immer wieder extreme Situationen in einem besetzten Land, (...) Dieses Buch ist eine authentische Reisereportage der besonderen Art: Wir kennen viele Berichte und Filme von Bergsteigern und anderen Helden über Tibet. Hier ist das Augenmerk jedoch auf das Leben der Tibeterinnen gerichet, den weiblichen Aspekt in Kultur, Religion und Gesellschaft. (...) Das Buch ist spannend, und separate Kastentexte geben interessane Erklärungen, (...) Für Menschen, die Tibet schon bereist haben, werden ihre eigenen Erlebnisse wieder lebendig. Und andere träumen vielleicht von einer Reise in dieses wunderbare Land. Vielleicht trägt dieses Buch dazu bei, dass dieser Traum Wirklichkeit wird." > Brennpunkt Tibet bestellen

Rosige Zeiten Das regionale Magazin aus Oldenburg für Lesben und Schwule. Nr. 161, Jan./Feb. 2016: "Ihre Reisereportage ist so lebendig und wach, anteilnehmend und klug geschrieben, dass ich das Gefühl hatte, selbst dabei zu sein und die Begegnungen mit den Menschen und Alltagssituationen staunend und manchmal schmunzelnd mitzuerleben. (...) Berührt haben mich auch die Naturschilderungen. (...) Schade, dass es im Buch keine Karte gibt, um die Reiseroute zu verfolgen. Dafür werden die Stationen und die Begegnungen mit den Menschen durch eine Fülle wunderschöner Fotos bebildert. (...) Dieses Buch ist (vermutlich) einer der ersten deutschsprachigen Reiseberichte eines lesbischen Frauenpaares. (....)" > (auf S. 15 scrollen) PDF Download

efi evangelische frauen information für bayern, Ausgabe 1/2016, Rezension von Juliane Brumberg: Zwei Frauen in Tibet. "Amüsant schreibt die Journalistin Elke Amberg über überaus freundliche Begegnungen mit den Tibeter_innen, über nur sehr versteckte Zärtlichkeiten mit ihrer Lebensgefährtin, über die Entbehrungen und sehr simplen Lebensumständen auf einer Trekkingreise am Dach der Welt, über von Erdrutschen versperrte Überlandstraßen (...)" > PDF Download

Watchsalon - Blog des Journalistinnenbundes e.V. Rezension der Archäologin und Journalistin Luise Loges vom 16.12.2015: "Elke Amberg blickte hinter (den) Vorhang aus Schweigen (der chinesischen Zensurbehörde): Zusammen mit ihrer Freundin hat sie eine Individualtour aufs Dach der Welt gemacht und einen ungewöhnlichen, sehr persönlichen und spannenden Reisebericht darüber geschrieben. (...) wie einen Reisebericht aus vergangenen Jahrhunderten (...) in eine fremde Welt voller Wunder und Seltsamkeiten (...) eine spannende Lektüre für die Entdeckerin von heute." > watchsaolon.blogspot

Weiberdivan - Die feministische Rezensionszeitschrift. Rezension vom 26. November 2015: "Ein Reiseabenteuer zu Tibets Göttinnen" - Zitat: "In 'Berge, Bön und Buttertee' von Elke Amberg weckten vor allem die Frauenfiguren in der tibetischen Kultur das Interesse der beiden Abenteuerinnen. (...) Während die Autorin von der göttlich-weiblichen Machtfülle überwältig ist, ist ihre Freundin Gabi nicht zu bremsen, zum Ufer zu laufen und ihre Hand in das eiskalte Wasser zu halten. In diesen salopp geschriebenen Reisebericht mischt sich buddhistisches Faktenwissen mit den wichtigen Reisethemen wie zum Beispiel "wo ist bloß das Klo?". (...) "Eine humorvolle, nachdenkliche und vor allem sehr persönliche Reisereportage durch das aktuelle Tibet aus der Sicht eines lesbischen Paares." Von Sabine Fabach > www.weiberdivan.at

FEMBooks.de - Online Buchhandlung für feministische, emanzipatorische und lesbisch_queere Bücher und Medien. Auszug aus der Rezension von Doreen Heide vom 17.8.2015: " (...) Das lebendig geschriebene Buch dokumentiert ihre abenteuerliche und entbehrungsreiche Reise auf über 3000 Metern mit Höhenkrankheit, eisigen Temperaturen in der Nacht und nicht vorhandenen sanitären Einrichtungen. (…) Alle wichtigen Infos zu den Hauptgöttinnen sind darin in kurzweiliger Form zu finden und geben einen Wegweiser im Götter- und Göttinnendschungel des tibetischen Buddhismus. Alle bedeutenden heiligen Stätten und Kloster werden besucht und beschrieben und es werden viele Einblicke in das nicht-religiöse Leben tibetischer Frauen gewährt. Um einen Eindruck vom heutigen Tibet und dem Leben der Frauen dort zu erhalten, ist der Reisebericht von Elke Amberg deshalb bestens geeignet. Abgerundet wird das Ganze durch viele schöne Fotos. (…) Besonders interessant fand ich die Erkenntnisse der Autorin zu der noch in weiten Teilen Tibets gebräuchlichen Brüderehe, bei der eine Frau mehrere Brüder ehelicht (…)" > fembooks.de

Mathilde - das nichtkommerzielle Frauenmagazin aus Darmstadt "Der höchste Berg der Welt ist eine Göttin" Ein reiselustiges Frauenpaar macht sich mit Rucksack und Trekkingausrüstung auf nach Tibet. Das Erlangen eines Visums für die Einreise als allein reisendes Paar ist schwierig, denn in der Regel sind nur geführte Gruppenreisen möglich. Ein großer Glücksfall ist die als Aufpasserin verordnete Reisebegleiterin Jigme, die sich zur hilfreichen Freundin entwickelt. Trotz Höhenkrankheit im Gebirge und oft abenteuerlicher Quartiere wird die Reise durch das wunderschöne Land mit seiner alten Kultur zum unvergesslichen Erlebnis.
Entstanden ist daraus ein überaus informativer und lebendiger Reisebericht, aus dem zu erfahren ist, dass noch immer machtvolle Göttinnen aus der vorbuddhistischen Bön-Religion im spirituellen Erleben der Menschen präsent sind. Der Mount Everest als höchster Berg der Welt wird seit Urzeiten bis heute als Göttin Qomolangma verehrt, und der höchstgelegene Salzsee der Erde trägt den Namen der Schöpferin und Schutzgöttin Namtso. Auch in der buddhistischen Ideologie sind Göttinnen präsent, was aber die Abwertung des Weiblichen nicht ausschließt. Die Autorin schildert Begegnungen mit Tibeterinnen, lernt Spezialitäten der tibetischen Küche und fremdartige Tischsitten kennen, und nur manchmal macht sich das eigenartige Gefühl bemerkbar, in einem besetzten Land zu reisen, in dem ein Unrechtsystem herrscht. - Autorin: B.O. - Ausgabe Nov./Dez. 2015 > Download PDF des Artikels > www.mathilde-magazin.de

Siegessäule We are queer Berlin (Schwullesbisches Hauptstadtmagazin): "Die Frauen vom Himalaya" Auszug: "Wer träumt nicht davon? Ein Sabatjahr und dann in fernen Ländern Abenteuer erleben... Die Journalistin Elke Amberg hat den Schritt gewagt und ist mit ihrer Partnerin zehn Monate durch Asien gereist. Der Höhepunkt: Ein längerer Aufenthalt in Tibet. Über ihre Erlebnisse dort hat sie nun den wohl ersten Reisebericht eines lesbischen Paares in dieser Region als Buch veröffentlicht. (...)" Rezension von Sonya Winterberg in der September-Ausgabe 2015, S. 26 > Siegessäule

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Julia F.: „Durch ihren lebendigen Sprachstil hat man das Gefühl live bei der Reise dabei zu sein, so dass man unbedingt weiterlesen und an weiteren Abenteuern teilhaben will. Zudem ist das Buch angereichert mit zahlreichen informativen und spannenden Kurztexten über Land, Kultur und Religion Tibets, wodurch man nebenbei viel Neues und Informatives erfährt. Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt (…)“
Claudia N.: „Eine wunderbare Entdeckung unter den oft allzu trockenen und kommerziellen Reisebüchern und dabei hochinformativ! Klug unterteilt in Bereiche, die man gern erklärt haben möchte und ansonsten einfach nur toll zum lustvollen Lesen mit oft einem Schmunzeln und manchmal einem Staunen im Gesicht. Außerdem – psychologisch gesehen – mit Wiedererkennungswert, wie frau vielleicht in bestimmten Situationen selbst reagieren würde.“
Eine Kundin: "(...) diese Reisereportage ist so kraftvoll und lebendig, sehr authentisch, aber auch poetisch geschrieben, dass man das Gefühl hat selbst dabei zu sein. (...)
Besonders gut gefallen – und auch ein bisschen überrascht – haben mich die aktuellen Bezüge in diesem Buch. Vielen begeisterten Bergwanderern ist wahrscheinlich nicht bewusst, wie politisch brisant eine Reise nach Tibet ist. Im Buch wird auch deutlich, was das fürs Reisen bedeutet, angefangen bei der Schwierigkeit des Einreisens, bis zur Reiseführerin, die de Facto auch eine Überwacherin (im Dienste Chinas) sein musste und gleichzeitig auch selbst viel riskiert, wenn sie ihre eigenen Anschauungen preisgibt. Auch das macht einen Teil der Spannung des Buches aus.
Eigentlich ist das Buch eine kleine Pionierarbeit. Nicht nur weil es Tibet aus einem anderen Blickwinkel beschreibt und eine der wenigen publizierten Abenteuerreisen einer Frau, bzw. eines Frauenpaares ist. Die Autorin hat sich auch die Mühe gemacht, vielerlei Frauenaspekte zu recherchieren. Wer nun denkt, das sei alles "kalter Kaffee", alles schon erforscht und niedergeschrieben, der täuscht sich: wie wir erfahren, gibt es nur sehr wenig gesichertes Wissen über die Situation von Frauen in Tibet! Und dass dort viele mächtige See- und Berggöttinnen verehrt werden, davon ist auch noch wenig bekannt.
Nicht zuletzt finde ich es spannend und mutig, sich als Frauenpaar in diesem Buch zu zeigen. (Das Buch ist ja sozusagen ein Gemeinschaftswerk, da die Partnerin regelmäßig Tagebuch schreibt.) Es wird auch deutlich, wie gefährlich es sein kann, offen mit dem eigenen Lesbischsein umzugehen. Die beiden Frauen mussten da mitunter eine diffizile Gratwanderung vollführen: Wann ist Händchen halten möglich? Fällt es auf, Privatsphäre einzufordern oder nach einem Doppelbett zu fragen, oder besser nicht? Was passiert, wenn man mal keinen Ehemann vortäuscht? Und so sickert einem beim Lesen langsam ins Bewusstsein, welche Privilegien lesbische Frauen oder auch schwule Männer haben, hier in Deutschland vergleichsweise offen und friedlich leben zu können."
Zum vollständigen Lesen der amazon Kundenkritiken: > www.amazon.de

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Ankündigungstext:

Berge, Bön und Buttertee
Reise ins Tibet der Frauen

Tibet fasziniert viele Frauen. Das Land der Schneegipfel ist ein Ort der Wunschphantasien nicht nur für Bergsteigerinnen, Buddhistinnen oder Menschenrechts- und Friedensaktivistinnen. Doch glaubt man den Reiseberichten, tummeln sich auf dem Dach der Welt bisher nur Männer als Gipfelbezwinger im Kampf um Leben und Tod … Elke Ambergs Reisereportage eröffnet den Blick auf das weitgehend unbekannte Tibet jenseits der Heldengeschichten. Einfühlsam, in lebendigem, persönlichem Ton schildert sie Begegnungen mit starken tibetischen Frauen und folgt den Spuren der Französin Alexandra David-Neél, die bereits 1925 als erste Europäerin die verbotene Stadt Lhasa betrat.

Mit ihrer Lebensgefährtin war Elke Amberg zu Fuß und im Jeep, mit Rucksack und Trekkingausrüstung in Tibet unterwegs. Auf ihrer Reise in den Westen des Landes entdecken die beiden Frauen den höchsten Berg der Welt neu: als Sitz der Göttin Qomolangma, der Mutter des Universums. Sie lernen die uralte Bön-Religion mit ihren See- und Berggöttinnen kennen und überqueren zusammen mit Pilgerinnen und Pilgern den 5.600 Meter hohen Pass am Heiligen Berg Kailash, den die buddhistische Göttin Tara bewacht. Ihr Abenteuertrip führt sie durch Gegenden, in denen heute noch die matriarchale Brüderehe herrscht, und endet mit einer waghalsigen Autofahrt bei Erdrutschen und strömendem Regen über die einzige Verbindungsstraße nach Nepal. Das rasante, authentisch geschilderte ›Road-Movie‹ dieses reisefreudigen Frauenpaares macht neugierig auf mehr …

Empfehlung Wander- und Trekkingreisen für Frauen: www.alpinkreativ.de

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